Mrz 5, 2010

Cloud ComputingAlle Welt scheint momentan vom „Wolkenrechnen“ angetan zu sein. In einer kleinen Reihe will ich versuchen, mit dem Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen, die Potentiale und Gefahren dieser neuen Internet-Spielart zu erläutern.

Man hat sich langsam daran gewöhnt, fremden Dienstleistern seine Daten anzuvertrauen, denn welche geschäftliche Nutzung kommt heutzutage noch ohne die Synchronisation des Mobiltelefons mit E-Mail-Programmen, Kalendereinträgen oder Aufgaben aus (z.B. mittels Lotus Notes oder MS Exchange)? Nehmen Sie vielleicht die Sicherung Ihrer Daten per Online-Backup vor? Auch dann haben wir nämlich einen ähnlichen Fall von Datenauslagerung bzw. -speicherung über das Internet auf fremde Rechner.

Das Gleiche in grün ist nun Cloud Computing. Nur, dass Sie dort keine Daten auslagern, sondern temporär Rechner­­kapazität und -leistung von Dritten verwenden! Das hört sich erst einmal gut an, denn ein Call-­by-­Call-­­Prinzip schont das Budget und Anschaffungs- und Unterhalts­­kosten für einen eigenen Rechner­­park können gespart werden.

Flexibilität ist ein weiterer Vorteil, denn ein Unter­nehmen kann durch geschicktes IT-Management eigene Ressourcen gezielt priorisieren und Teil­aufgaben auslagern. Falls Sie ungenutzte Kapazi­­täten in ihrem Rechen­zentrum haben, könnten Sie sogar daran denken, als „Vermieter“ in der Wolke aufzutreten und auf diese Weise Geld verdienen. Vielleicht eröffnen sich auch Möglich­keiten zu neuen Dienst­leistungen oder geschäftlicher Expansion?

Die Vorteile liegen auf der Hand und deshalb entwickeln wir bei formitas derzeit praktikable Anwendungen für das Prinzip „Cloud Computing“ bei KMU´s. In den nächsten drei Folgen dieser kleinen Reihe werde ich zwei Fallbeispiele zum Einsatz des „Wolkenrechnens“ in Unternehmen vorstellen und mich zu guter Letzt mit der Kardinalfrage „Sicherheit und Cloud Computing“ befassen.

Auf Ihr Feedback freue ich mich!

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