Feb 12, 2010

Computer-Netzwerke kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) können schnell stattliche Größen und entsprechende Komplexitäten erreichen. Nehmen wir einmal an, es gilt 200 Einzelplatzrechner, 20 Server, 7 Kopier und 10 Drucker unter einen Hut zu bringen.

Um ein Netzwerk im Griff zu halten, muss man ein geeignetes Werkzeug haben, das das System permanent prüft und eventuelle Störungen sofort aufzeigt. Bei formitas testen wir daher regelmäßig neue Tools, um das Netzwerk-Monitoring zu optimieren. Vor einiger Zeit begannen wir damit, „Nagios“ unter die Lupe zu nehmen.

Zunächst einmal sollte man sich darüber klar sein, was sinnvollerweise überwacht wird. Danach beginnt die Umsetzung des Monitoring. „Nagios“ ist genau an dieser Stelle positiv aufgefallen, denn es bietet eine passgenaue Konfigurationsmöglichkeit an, die schon zu Beginn der Arbeit einen genauen Überblick sicherstellt.

Sind die Überwachungsareale identifiziert, wird erst einmal jedes Gerät auf seine Erreichbarkeit geprüft. Etwas genauer schauen wir uns dann die Server und Drucker an. Dort überprüfen wir u.a. Festplattenplatz, Arbeitsspeicher oder Tonerstand. Als nächstes folgen noch unsere Speichernetzwerke, die  SAN der Firma EMC² die Switche, Firewalls und Server der anderen Standorte.

Um bei Ausfall oder Störung des Netzwerks die sofortige Reaktion zu garantieren, werden wir demnächst ein Mobiltelefon an den Nagios Server anschließen um dann per SMS benachrichtigt zu werden.

Weitere Artikel zum Thema Netzwerk-Monitoring folgen.

Leave a Reply