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	<title>formitas - technology for the planning of the future &#187; Deutsch</title>
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	<description>Technologie für den Planungsprozess der Zukunft</description>
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		<title>Das Projekt im Mittelpunkt &#8211; IT für Architekten und Ingenieure</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 07:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein auf http://architekturzeitung.com veröffentlichtes Interview, geführt von CHRISTIAN J. GROTHAUS Interview mit dem Architekten Hagen Schmidt-Bleker  Computer sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sowohl privat, vor allem aber im beruflichen Bereich würde das Leben der westlichen bzw. globalisierten Welt ohne Rechnerunterstützung stillstehen. Das unterstreicht auch eine Studie des Versicherers »HDI-Gerling«, in der gezeigt wird, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein auf <a href="http://architekturzeitung.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/architekturzeitung.com/?referer=');">http://architekturzeitung.com</a> veröffentlichtes Interview, geführt von <a title="Christian J. Grothaus" href="http://www.logeion.net/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.logeion.net/?referer=');">CHRISTIAN J. GROTHAUS</a></p>
<div><strong>Interview mit dem Architekten Hagen Schmidt-Bleker </strong></div>
<div><strong></strong>Computer sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sowohl privat, vor allem aber im beruflichen Bereich würde das Leben der westlichen bzw. globalisierten Welt ohne Rechnerunterstützung stillstehen. Das unterstreicht auch eine Studie des Versicherers »HDI-Gerling«, in der gezeigt wird, dass ein Gros der Firmen einen kompletten Ausfall ihrer IT-Infrastruktur maximal 2,5 Tage (!) überstehen würde.</div>
<div><span id="more-596"></span></div>
<div>
<p>Von einer digitalen Revolution zu sprechen, ist daher sicher nicht übertrieben. Jedoch entstehen mit jeder technischen Neuerung auch Herausforderungen. Wer ist nicht schon einmal fast daran verzweifelt, wenn z.B. der Drucker nicht arbeitet, E-Mails sich nicht versenden lassen oder Dateien nicht gesichert wurden, bevor der Rechner abgestürzt ist. Sehr schnell wird unter Umständen also die Lust zur Last.</p>
<p>Damit es nicht soweit kommt, haben sich mittlerweile Dienstleister etabliert, die Planungsunternehmen bei der technischen Bewältigung des Informationszeitalters behilflich sind. Hagen Schmidt-Bleker wird im folgenden Interview das Spektrum der Dienstleistungen rund um die IT für Architekten und Ingenieure umreißen. Er ist selber Architekt und hat in den letzten fünf Jahren die Firma »formitas« aufgebaut, die mittlerweile 15 Mitarbeiter hat.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Sie haben sich mit »formitas« auf IT-Dienstleistungen für Architekten und Ingenieure spezialisiert. Was macht die IT für diese Berufsgruppe so besonders?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong> : Die heutigen Arbeitsabläufe in der Bauplanung und Realisierung sind in vielen Büros noch dieselben wie vor 100 Jahren, d.h. dass die Pläne aus einzelnen Strichen, Schraffuren und Texten aufgebaut werden &#8211; eben wie am Zeichentisch. Das, was vor langer Zeit richtig und gut war, wurde 1:1 auf die gegenwärtigen Planungsinstrumente übertragen. Dabei geht natürlich das Potenzial der neuen Technologie verloren. Lassen Sie es mich auf den Punkt bringen: der Architektenarbeitsplatz von heute ist ein Computerarbeitsplatz. IT für Architekten und Ingenieuren hat etwas damit zu tun, die Möglichkeiten in der Planung neu zu gestalten und das heißt, nicht in einzelnen Linien, Schraffuren und Plänen, sondern in Objekten zu denken und auch, Informationen möglichst jederzeit und für alle Planungsbeteiligten verfügbar zu haben.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Im Objekt denken &#8211; vielleicht können Sie das an einem Beispiel schildern?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong> : Im meinem Beratungsalltag hole ich Kunden dort ab, wo sie gerade sind. Ich sage das ganz wertfrei. Das Potenzial virtueller Planungstechnologien ist vielen Architekten und Ingenieuren noch nicht in seiner ganzen Bandbreite bewusst. In Objekten denken heißt, dass eine Wand in der Realität auch eine virtuelle Entsprechung haben muss, eben ein Objekt sein. Und eigentlich ist es egal, ob zugehörige Informationen später in einen Plan oder in eine Stückliste münden, sie müssen im Planungsalltag frei fließen können!</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Was heißt ‚freie Information‘ genauer für den Planungsalltag?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Es gibt zunächst einmal ganz allgemein die Kommunikation im Büro, d.h. man muss sich IT-mäßig um Hardware (Rechner, Drucker, Netzwerk, Telefonzentrale etc.), E-Mail-Austausch oder auch gemeinsame Adressdatenbanken kümmern, also einen Standard einhalten, der für jedes x-beliebige Büro auch gilt. Im Projektgeschäft jedoch gibt es Zusatzanforderungen, weil sich dort die Schnittstellen zu den jeweiligen Bauherren, externen Planer, Dienstleistern oder ausführenden Gewerken auftun. Das Projekt steht im Mittelpunkt und drum herum muss sich die IT, sprich die Information mit ihrer Technologie, entfalten.</p>
<p>Machen wir das an einem Beispiel fest. Ein Architekt hat ein Büro mit zehn Mitarbeitern und z.B. drei aktuelle Projekte. Nun akquiriert er einen neuen Auftrag und plötzlich muss der eingesetzte Projektverantwortliche 50 Beteiligte koordinierenden, Entscheidungen treffen, Fragen beantworten, Recherchen durchführen und Korrespondenzen erledigen &#8211; all das in einer Weise, die auch später noch nachvollziehbar ist. D.h. die Informationen müssen entsprechend dokumentiert werden. Vergessen wir den Chef des Architekturbüros nicht. Er hat nun vier oder fünf Projekte, über die er im Groben ebenfalls den Überblick behalten muss.</p>
<p>Die informationstechnische Herausforderung ist also heutzutage, dass alle Beteiligten (vom Malermeister bis zum Tragwerkplaner) in irgendeiner Weise auf die Planung zugreifen können sollten und nicht mehr nur der planende Architekt. Die IT organisiert also den Austausch und die effiziente wie transparente Art und Weise der Arbeit in den Projekten. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch die Sicherung und Archivierung der Daten. Planer haften lange Jahre für ihre Leistungen und müssen Dateien auch in der Zukunft bereitstellen können. Das Thema »langfristige Datensicherheit« wird leider oft auf die leichte Schulter genommen und tatsächlich hatten wir schon einige Kunden, die leider zu spät und erst nach einem Totalausfall zu uns gekommen sind.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Ab welcher Mitarbeiteranzahl bzw. Projektgröße sollte ein Planungsbüro sich Gedanken über eine Professionalisierung seiner IT machen?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong> : Die Auswahl der IT muss sich den Büroprozessen anpassen und nicht umgekehrt, d.h. dass es für jeden Planer unterschiedliche Lösungen gibt, ob nun One Man Show oder Mittelständler mit 100 Mitarbeitern. Professionell ausgestattet ist der Architekt oder Ingenieur dann, wenn sein Unternehmen einen informationstechnologischen Maßanzug trägt. Immer mehr fordern auch die Bauherren eine professionelle IT-Infrastruktur ein. Professionell heißt hier, den Projekten angemessen und damit effizient und sicher.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Bedeutet Informationstechnologie als Dienstleistung Hardware oder Software oder beides?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Auch hier ein Beispiel, das mir vor kurzem begegnet ist. Ein Architekturbüro mit fünf Mitarbeitern setzt einen Mailserver im Projektalltag ein, um auch Daten zu versenden. In einem Projekt war es nun so, dass hochvolumige PDF-Dateien an bis zu 40 Empfänger gleichzeitig versendet wurden, bzw. diese mit ins ‚CC‘ kamen. Sie können vielleicht vorstellen, welche Kommunikationsprobleme an dieser Stelle für das ganze Büro auftauchten &#8211; ganz zu schweigen davon, dass die Architekten einmal die Woche damit beschäftigt waren, ihren Maileingang zu sortieren und die Dateien entsprechend abzuspeichern. Die wertvolle Zeit eines Planers sollte doch nun wirklich für andere Dinge verwendet werden.</p>
<p>Ich wiederhole daher gerne noch einmal, dass die IT sich den Prozessen in den Architekturbüros anzupassen hat und nicht umgekehrt. Das gilt für die Netzwerke, Sicherheit, Hardware- und auch Softwareausstattung. Unsere Dienstleistung umfasst daher auch diese ganze Bandbreite. Generell verfolgen wir jedoch die Politik, so wenig wie möglich Hardwarekomponenten in einem Büro einzusetzen. Jede Erweiterung in einem bestehenden Netzwerk ist nämlich auch eine potentielle Fehlerquelle. Gern empfehlen wir daher, ins Internet bzw. an Dienstleister auszulagern, sofern der Preis gut ist und die Sicherheit der Daten gewährleistet.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Wo sehen Sie die typischen Probleme, mit denen Architekten und Ingenieure in der Projektrealisierung konfrontiert werden?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Ein großer Vorteil für den Architekten ist es, mit der digitalen oder 3D-Planung sein Werk in allen Einzelheiten besser »im Griff« haben zu können. Die andere Seite der gleichen Medaille ist aber, dass der Grad der Verantwortung für den Architekten steigt. Man sollte hier auch nicht vergessen, dass die derzeitige Honorierungsstrukturen nach HOAI diese Verschiebungen der Leistungsgefüge noch nicht angemessen abbildet, wenn z.B. der beteiligten TGA-Ingenieur die Werkplanung in 3D schon komplett fertigstellt, müsste er sie auch vergütet bekommen.</p>
<p>Oder nehmen wir das Thema Baustelle. Noch vor drei Jahren war es schon fast revolutionär, wenn jeder Bauleiter ein Notebook hatte. Die nächste Stufe stellte die UMTS-Karte dar, mit der die mobilen Mitarbeiter von überall auf das Firmennetzwerk zugreifen konnten. Mittlerweile haben wir Kunden, die je nach Baustellengröße einen oder mehrere Container betreiben, die komplett als Büro ausgestattet sind. Hier kommen die Themen Ausstattung, Datenverbindungen per Leitung oder Satellit und Management der externen Peripherie zum Tragen. Immer mehr mobile Mitarbeiter nutzen Tablet-PCs und es gibt mittlerweile manche, die z.B. im Kundengespräch bei der Akquise oder auf der Baustelle nicht mehr auf ihr ‚iPad‘ verzichten wollen. Auch diese Geräte müssen angebunden, betrieben und unterstützt werden.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Wo fängt Ihre Dienstleistungen und wo endet sie?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Wir sind kein Systemhaus, d.h., wir verkaufen keine Produkte (Soft- oder Hardware) an unsere Kunden. Vielmehr sehen wir uns als deren interne IT – eben hatte ich ja schon das Beispiel des Maßschneiders erwähnt. Wir arbeiten daher gerne mit Entscheidungsvorlagen und dokumentieren darin die Möglichkeiten und unseren Abwägungsprozess im Sinne des Unternehmens. Der Kunde muss die Investitionen und Änderungen im Prozess verstehen, nur so entwickelt sich eine effiziente und nachhaltige Unterstützung durch die IT. Die Aktivitäten beziehen sich dabei auf die gesamte Bandbreite, also Hard- wie Software und umfassen auch Themen wie z.B. Finanzierungsmodelle oder die Verlagerung von Daten in die »Cloud«. Sind die Entscheidungen getroffen, verzahnen wir die IT mit den Nutzern und sorgen für einen reibungslosen Übergang bei der Verwendung der neuen Werkzeuge. Dazu gehört es auch, dass wir Schulungen anbieten und den Support übernehmen.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Wann begann die moderne Informationstechnologie, das Bauen zu verändern?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Wenn ich richtig informiert bin, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts das Morsen erfunden und dann gab es in rascher Folge die Telegrafie und auch das Telefon. Ich bin mir sicher, dass das Bauen in jener Zeit dadurch schon beeinflusst wurde, denn Informationen konnten viel schneller den Empfänger erreichen. Mit unseren modernen Technologien sind wir natürlich ungleich schneller, jedoch ist das Prinzip ähnlich. Im Grunde geht es damals wie heute um die Information und darum, dass sie ungehindert und schnell ihr Ziel, sprich die Planungsbeteiligten erreichen kann. Die Schnittstellen zwischen Unternehmen sind dabei eher hinderlich. Deshalb stellen wir das Projekt in den Mittelpunkt unserer Überlegungen und definieren einen unternehmensübergreifenden Raum für die Informationen.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Wie geht es ihrer Einschätzung nach weiter mit der Informationstechnologie?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Planungsprojekte werden doch hauptsächlich über die drei Perspektiven: Kosten, Qualitäten und Termine betrachtet. Jedes dieser Themen hat etwas mit Informationstechnologie zu tun, so zum Beispiel die Kosten mit Ausschreibungs- und Vergabeprogrammen, die Qualitätssicherung mit Software, die z.B. eine Kollisionsprüfung machen kann und die Terminkontrolle mit einer entsprechenden Projektsteuerungskomponente. Ein Architekt muss effizient arbeiten und schuldet den Projekterfolg, sonst wird er u.U. schnell abgehängt. Diese Werkzeuge unterstützen den Planer, üben aber so auch einen gewissen Druck aus, mitzuziehen. Ich glaube, dass sich diese Entwicklung nicht mehr umkehren lässt, sondern dass sie sich durch die Globalisierung noch verschärft.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: <em>Heutzutage werden viele Bauwerke als Ganzes vom Entwurf, über die Nutzungsphase bis zum Abriss und sogar die Wiederverwertung durchgeplant. Ein Begriff, der hier immer wieder auftaucht ist das »Building Information Modeling« (BIM). Ist das noch Zukunftsmusik oder sind wir schon mittendrin?</em></p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Eingangs hatte ich ja schon erwähnt, dass die Traditionen aus dem Planungsgeschäft ab und an die Möglichkeiten der IT behindern. In vielen Büros werden z.B. derzeit Pläne erstellt, als PDF gesichert und anschließend per E-Mail verschickt. Die Empfänger der Pläne arbeiten dann ihre Änderungen ein und schicken sie zurück. Der Konstrukteur wiederum arbeitet das Geänderte erneut ein, generiert ein weiteres PDF und schickt es zur Prüfung wiederum per E-Mail zurück. Dieses Ping-Pong-Spiel kann sich endlos ziehen. Wir haben es hier mit dem Fortsetzen eben dieser Tradition zu tun, in Einzelplänen zu denken. Eine Veränderung im Bauen wird sich aber unaufhaltsam durchsetzen. Einige Büros sind da schon ganz vorne mit der vernetzen Bearbeitung eines Projekts, so betreue ich z.B. derzeit einen Kunden aus Süddeutschland, der den Innenausbau eines Projekts von einem Architekturbüro in Köln machen lässt, das über Internet Zugriff auf eine festgelegte Bauteilgruppe in dem entsprechenden 3D-Modell hat. Da haben wir also das »<a title="Building Information Modeling" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling?referer=');">Building Information Modeling</a>« (BIM), bei dem es primär darum geht, gewerkeübergreifend an einem einzigen virtuellen Gebäudemodell zu arbeiten. Das geschieht selbstverständlich in Echtzeit über das Internet und ist an keine Ländergrenzen mehr gebunden. Wichtig zum Verständnis ist, dass das »BIM« nicht etwa ein Produkt ist, sondern eine Methode. Die Planungsbeteiligten sind nicht mehr althergebracht an Einzelplänen orientiert, sondern am Objekt. Entweder am Gesamtobjekt oder an Teilobjekten, die in Datenbanken hinterlegt und gemanagt werden können. Das wiederum ist relevant für das Facility Management, in dem alle Materialien bzw. Teilobjekte mit entsprechenden Metadaten hinterlegt werden können.</p>
<p>In dem BIM-Planungsprozess können auftretende Problemstellungen erkannt und beseitigt werden, bevor der erste reale Stein auf den anderen gesetzt wurde. Das gilt natürlich auch für Fragen der Nachhaltigkeit bzw. Verwertbarkeit der eingesetzten Materialien. Nehmen wir nur das »<a title="Cradle to Cradle-Prinzip" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96koeffektivit%C3%A4t" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/_C3_96koeffektivit_C3_A4t?referer=');">Cradle to Cradle-Prinzip</a>« (Ökoeffektivität/Von der Wiege zur Wiege), bei dem z.B. Bodenbeläge nach Ablauf der Nutzungsdauer eines Gebäudes ausgebaut und wiederverwertet werden. Das wiederum ist nur durch das Informationsmanagement eines Bauwerks überhaupt möglich. Prinzipiell gibt es wenig Grenzen und man muss sich an den Erfordernissen des Bauwerks orientieren.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: Wie weit ist die Integration von Zukunftstechnologien wie z.B. »C.A.V.E« oder auch Augmented Reality in die Planungs- und Realisierungsprozesse? Vielleicht können die die Begriffe auch kurz erläutern?</p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Architektur wird heutzutage oft über Bilder transportiert. In Hochglanz-Renderings können die Planer ihre Entwürfe vorstellen. Das Problem dabei ist bloß, dass es sich oft um idealisierte Einzelperspektiven handelt, die letzten Endes wenig Aussagekraft haben. Mit dem Transfer architektonischer Entwürfe in die dritte Dimension gibt es nun die Möglichkeit, für alle Beteiligten anschaulicher und realitätsnäher zu agieren. U.a. an der RWTH-Aachen ist eine sog. <a title="C.A.V.E Cave Automatic Virtual Environment" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cave_Automatic_Virtual_Environment" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Cave_Automatic_Virtual_Environment?referer=');">C.A.V.E (Cave Automatic Virtual Environment)</a> aufgebaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><img title="C.A.V.E an der RWTH Aachen. Bild: formitas" src="http://architekturzeitung.com/azbilder/2012/1202/cave.jpg" alt="C.A.V.E an der RWTH Aachen. Bild: formitas " />C.A.V.E an der RWTH Aachen. Bild: formitas</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist im Prinzip ein begehbarer virtueller Raum, in dem das zu planende Gesamtgebäude oder auch Teile daraus quasi erlebt werden können. Vielen Besuchern, die wahrscheinlich Star Trek-Fans sind, liegt das Wort ‚Holodeck‘ auf den Lippen. Wenn ohnehin in 3D geplant wird, bedeutet es keinen Mehraufwand mit dem Auftraggeber oder auch Planungsbeteiligten konstruktive Details zu besprechen oder auch Raumeindrücke zu diskutieren. Man muss sich vor Augen führen, dass die meisten Bauherren ein oder zwei Mal in ihrem Leben bauen. Da kann man nicht verlangen, dass sie hochspezialisierte Grundrisse entziffern können müssen.</p>
<p>Bei <a title="Augmented Reality" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit_C3_A4t?referer=');">Augmented Reality</a> (erweiterte Realität) wiederum handelt es sich auch um ein virtuelles Szenario, das jedoch über die reale Situation projiziert wird. Das ist besonders interessant auf Baustellen und für den mobilen Einsatz. Die Vision ist hier, dass die Handwerker von morgen keine Pläne mehr wälzen, sondern die zu bauende Struktur am jeweiligen Ort per Tablet oder Handy eingespielt bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><img title="Augmented Reality für die Baustelle: Bild: formitas" src="http://architekturzeitung.com/azbilder/2012/1202/augmented-reality.jpg" alt="Augmented Reality für die Baustelle. Bild: formitas" align="left" />Augmented Reality für die Baustelle: Bild: formitas</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: »formitas« nimmt ja auch an Forschungsprojekten Teil. Welche Themen werden dort verhandelt, d.h., auf was werden sich die Planer einstellen müssen?</p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Ein aktuelles Forschungsprojekt, das auch hohen Praxisbezug hat, heißt »<a title="Dienstleistungen im industriellen Bauprozess" href="http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib?referer=');">Dienstleistungen im industriellen Bauprozess</a>« (DIB) und wird mit mehreren Partnern aus Wirtschaft und Forschung durchgeführt. Nach einer anfänglichen Analyse wurde schnell klar, dass eine Vielzahl der Probleme der derzeitigen Baustellen etwas mit Kommunikation und Information zu tun haben. Eine der direkten Folgen daraus ist es, Dienstleistungen zu entwickeln, die genau dort mit Verbesserungen ansetzen.</p>
<p>Die Digitalisierung bietet dabei enorme Chancen. Sie wird sich nach und nach bis auf die Baustelle durchziehen. Hier untersuchen wir die Augmented Reality, also die Überlagerung der Realität durch das virtuelle Modell als einen möglichen Ansatz, nicht nur den Planungs-, sondern auch den Realisierungsprozess effizienter zu gestalten. Unser Ziel ist es, auf der Baustelle irgendwann auf Papier verzichten zu können. Das hört sich total theoretisch an, darum haben wir auch ein kleines Video zu dem Thema ins Netz gestellt.<br />
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<strong>Christian J. Grothaus</strong>: Die Veränderung des Bauens hat neben pragmatischen auch künstlerische Aspekte, etwa bei der Formfindung. Geht es aus ihrer Praxiserfahrung eher um Effizienz und Arbeitsteilung oder Kreativität?</p>
<p><strong>Hagen Schmidt-Bleker</strong>: Der Computer erlaubt es heutzutage, die Planung mit einem Höchstmaß an Kreativität und Effizienz durchzuführen, aber was nützt das, wenn die ausführenden Firmen nicht auf dieser Ebene mitspielen und nichts mit dem 3D-Modell anfangen können? Die Praxis ist eben noch nicht soweit, wie in den Vorzeigeprojekten, die durch die Medien geistern. Ich wiederhole mich hier noch einmal gern. Aus meiner Sicht geht es um die Informationen im Bauprozess und darum diese frei fließen zu lassen. Das hat natürlich etwas mit Effizienz zu tun.</p>
<p><strong>Christian J. Grothaus</strong>: Haben Sie vielen Dank für das Interview!</p>
<p>Die Fragen stellte Christian J. Grothaus, Architekt und freier Autor, Berlin</p>
</div>
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		<title>Mit Augmented Reality in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Forschungsprojekt DIB entwickeln wir zusammen mit den Projektpartnern eine ganz neue Art des Zusammenspiels der Planungspartner. Mehr darüber können Sie hier in einem Artikel des FIR erfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Forschungsprojekt DIB entwickeln wir zusammen mit den Projektpartnern eine ganz neue Art des Zusammenspiels der Planungspartner. Mehr darüber können Sie <a title="hier" href="http://data.fir.de/download/udz/udz3_2011_799.pdf" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/data.fir.de/download/udz/udz3_2011_799.pdf?referer=');">hier</a> in einem Artikel des FIR erfahren.</p>
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		<title>Forschungsprojekt DIB</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier gibt es noch weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt mit unserer Beteiligung: http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibt es noch weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt mit unserer Beteiligung: <a href="http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib/?referer=');">http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com/de/die_projekte/dib/</a></p>
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		<title>Unser Beitrag zum Dienstleistungstag.NRW in Düsseldorf</title>
		<link>http://www.formitas.de/2011/10/19/unser-beitrag-zum-dienstleistungstag-nrw-in-dusseldorf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=unser-beitrag-zum-dienstleistungstag-nrw-in-dusseldorf</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 19:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hagen Schmidt-Bleker]]></category>
		<category><![CDATA[IuK-Technologie im Bauwesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Dienstleistungstag.NRW stellte das DIB-Konsortium am 27. September 2011 mit einem Messestand und einem Vortrag die bisherigen Ergebnisse des Forschungsprojektes &#8220;Dienstleistungen im industriellen Bauprozess&#8221; vor. Günter Carpus (Carpus+Partner), Klaus Dederichs (Carpus+Partner), Marcus Antoine (Imtech), Minister Harry K. Voigtsberger (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Hagen Schmidt-Bleker (formitas) Ausgangssituation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<p><a href="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/dib-ddorf_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-464 alignleft" title="Dienstleistungstag.NRW in Düsseldorf" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/dib-ddorf_01-300x150.jpg" alt="Im Rahmen des Dienstleistungstag.NRW stellte das DIB-Konsortium am 27. September 2011 mit einem Messestand und einem Vortrag die bisherigen Ergebnisse des Forschungsprojektes &quot;Dienstleistungen im industriellen Bauprozess&quot; vor." width="300" height="150" /></a></p>
<p>Im Rahmen des Dienstleistungstag.NRW stellte das DIB-Konsortium am 27. September 2011 mit einem Messestand und einem Vortrag die bisherigen Ergebnisse des Forschungsprojektes &#8220;Dienstleistungen im industriellen Bauprozess&#8221; vor.</p>
<address>Günter Carpus (Carpus+Partner), Klaus Dederichs (Carpus+Partner), Marcus Antoine (Imtech), Minister Harry K. Voigtsberger (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Hagen Schmidt-Bleker (formitas)</address>
</div>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;"><span id="more-463"></span></div>
<h2>Ausgangssituation</h2>
<p>Das Forschungsprojekt hat das Ziel, neue Dienstleistungen im industriellen Bauprozess zu erkennen und auszuarbeiten.</p>
<p>Der Bauprozess mit den Phasen Planung, Realisierung und Nutzung ist ein komplexer Prozess, der das Zusammenwirken einer Vielzahl von Akteuren erforder.</p>
<p>Zwischen den einzelnen Planungs- und Prozessschritten bestehen Schnittstellen und Medienbrüche. Jeder Prozessschritt nutzt dabei in der Regel eigene Programme und Planungstools. Während der Übergabe von einem Planungs- und Prozessschritt in den nächsten ändert sich die ­Datengrundlage, da nur eine geringe Kompatibilität zwischen den auf dem Markt befindlichen Planungswerkzeugen besteht.</p>
<p>Zudem ist der Vorfertigungsgrad durch wenige Systemkomponenten gering. Schließlich lässt sich eine abnehmende Qualifikation der ausführenden Gewerke erkennen (viele Fremdfirmen, ungelernte Mitarbeiter).</p>
<p>Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an den Bauprozess. Der Zeitraum vom Beginn der Planung bis zur Inbetriebnahme ist heute ein entscheidender Faktor im Wettbewerb und muss stetig optimiert werden. Kurze Lebenszyklen der Produkte erfordern häufige Neu- und Umplanungen. Zugleich steigen die Anforderungen an die Planung vor dem Hintergrund effizienter Ressourcennutzung und vermindertem CO2 -Ausstoß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="c1724">
<h2>Zielsetzung</h2>
<p>Ziel des Forschungsvorhabens ist es, für die an einem Industriebau beteiligten Unternehmen neue Dienstleistungsbündel zu entwickeln. Die Neugestaltung des gesamten Planungs- und Bauprozesses inklusive eines neuen Wissensmanagementsystems, welches die durchgängige Verfügbarkeit von Informationen gewährleistet, dient hierzu als Grundlage. Im Ergebnis sollen wissensintensive Dienstleistungen geschaffen werden, die den gesamten Prozess optimieren und den notwendigen Kosten­einsatz reduzieren.</p>
<p><a href="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_4168.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-497" title="Präsentation AR Lösung" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_4168-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
<div id="c1726">
<h2>Fünf der bisherigen Dienstleistungsideen aus dem Forschungsprojekt DIB</h2>
<p><strong></strong><strong>Vorfertigungsmanagement </strong>recherchiert und integriert<br />
das Potenzial für Vorfertigung in den Bauprozess</p>
<p><strong>Augmented Reality im Bauprozess</strong> kombiniert die<br />
Realität mit relevanten digitalen Planungsinformationen</p>
<p><a href="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-09-19-12h56m01s200.jpg"><br />
</a></p>
<p><strong>Bauprozessmanagement</strong> visualisiert und optimiert die<br />
projektspezifischen Bauprozesse und ihre Schnittstellen</p>
<p><strong>Building Information Model (BIM) Beratung </strong>erfasst,<br />
kombiniert und vernetzt alle relevanten Gebäudedaten</p>
<p><strong>Bauteil-Leasing</strong> stellt Bauteile durch zeitlich begrenzte<br />
Nutzungsüberlassungsverträge zur Verfügung</p>
<p><a href="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-09-19-12h56m01s200.jpg"><img title="Augmented Reality auf der Baustelle" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2011/10/vlcsnap-2011-09-19-12h56m01s200-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a></p>
</div>
<div id="c1725">
<h2>Wir sind Mitglieder im DIB-Konsortium, weil &#8230;</h2>
<p>&#8230; wir wollen, dass in komplexen Generalplanungsprojekten alle Beteiligten von transparenten Prozessen mit klaren Schnittstellen profitieren. <strong>Carpus+Partner AG</strong></p>
<p>&#8230; wir die systematische und methodische Entwicklung von innovativen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sicherstellen.<strong>FIR e.V. an der RWTH Aachen</strong></p>
<p>&#8230; der sinnvolle Einsatz von Informationstechnologie im Bauprozess leider noch keine Selbstverständlichkeit ist.<strong> formitas GmbH</strong></p>
<p>&#8230; die Pozessoptimierung bei innovativen Fertigungsmethoden im Maschinenbau auch immer einhergeht mit der Entwicklung von Dienstleistungen im Bauprozess an unseren weltweiten Standorten. <strong>Gildemeister AG</strong></p>
<p>&#8230; in unseren maßgeschneiderten Kundenlösungen der Bauprozess zentraler Bestandteil ist und Dienstleistungen darin einen immer höheren Stellenwert einnehmen. <strong>imtech Deutschland GmbH &amp; Co. KG</strong></p>
<p>&#8230;  die Verknüpfung der Produktions- und Industriebau-Planung für die effiziente Abwicklung von Fabrikplanungsprojekten in Zukunft immer wichtiger wird. <strong>WZL der RWTH Aachen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Fördergeber</strong></p>
<p>Das Ziel 2 Programm, das aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union gefördert wird, verfolgt im wesentlichen die Ziele, den Mittelstand und die Existenzgründerszene zu stärken und vor allem die Innovationsbereitschaft und Innovationsfähigkeit in NRW zu verbessern.</p>
<p>Förderzeitraum:  2007 – 2013</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen erhalten Sie unter:</strong></p>
<p><a title="external-link-new-window" href="http://www.dib-blog.de/" target="/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dib-blog.de/?referer=');">http://www.dib-blog.de </a><br />
<a title="external-link-new-window" href="http://www.ziel2.nrw.de/" target="/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ziel2.nrw.de/?referer=');">http://www.ziel2.nrw.de </a><br />
<a title="external-link-new-window" href="http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com/" target="/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/wissenswirtschaftnrw.prognos.com/?referer=');">http://wissenswirtschaftnrw.prognos.com</a></p>
</div>
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		<item>
		<title>Die Erlebnis-Ingenieure</title>
		<link>http://www.formitas.de/2011/08/24/die-erlebnis-ingenieure/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-erlebnis-ingenieure</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit befassen wir uns mit den Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality für die Bauindustrie. Nach der Veröffentlichung des Videos im letzten Blog-Artikel haben wir mit vielen Interessierten aus der Bauindustrie gesprochen. Das Interessante dabei war, dass angeregt durch unser Video die Ideen nur so sprudelten. Auf dem Iphone sieht das ganze noch wie Spielerei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit befassen wir uns mit den Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality für die Bauindustrie. Nach der Veröffentlichung des Videos im letzten Blog-Artikel haben wir mit vielen Interessierten aus der Bauindustrie gesprochen. Das Interessante dabei war, dass angeregt durch unser Video die Ideen nur so sprudelten.<br />
Auf dem Iphone sieht das ganze noch wie Spielerei aus. Auf dem iPAD 2 wird das ganze aber schon zu einem beeindruckenden Erlebnis &#8211; und das ist genau das was wir möchten: Planung soll erlebbar werden!</p>
<p>Der Einsatzzweck liegt aus unserer Sicht klar auf der Hand: WEG MIT DEM PAPIER !<span id="more-441"></span></p>
<p>Wir sind davon überzeugt, dass die Effizienz in vielen Bereichen der Bauindustrie mit dem Einsatz solcher Werkzeuge deutlich erhöht werden kann. Der Grund liegt darin, dass man sich mit dieser Technik einen Umweg sparen kann: Den Umweg über das Papier.</p>
<p>Nur ein Beispiel:<br />
Der Architekt, der seine Idee im Kopf entwickelt tut dies eigentlich in 3D. Mittlerweile greifen viele Architekten nicht mehr zum Bleistift, um diese Ideen abstrakt in 2D festzuhalten, sondern zum virtuellen 3D-Modell zum Beispiel in Googles SketchUp. Das hat den Vorteil, dass man auch dem Bauherren die Ideen direkt bildlich darstellen kann. Soweit so gut&#8230; diese Vorgehensweise hat sich ja schon fast überall etabliert.</p>
<p>&#8230; nur wieso muss man diese guten Informationsfluss in 3D dann auf dem Weg zur Baustelle durchbrechen? In vielen Büros gibt es bereits eine ausgefeilte 3D-Planung, zum Beispiel mit Hilfe von Autodesk Architecture. Ist es wirklich richtig, als Output aus dieser Planung nur Pläne auf Papier in 2D zu bekommen, die obendrein nur von Profis gelesen werden können?<br />
Bei der Vielzahl an Mißverständnissen, die es immer wieder auf der Baustelle gibt, würde man sich doch wirklich eine Vereinfachung der Kommunikation wünschen.</p>
<p>Unser Ziel ist es mit unserer AR-Anwendung die 3D-Planung direkt auf die Baustelle zu bringen.</p>
<p>Wir zumindest wollen in Zukunft lieber mit einer &#8220;StarTrek&#8221;-Ausstattung auf der Baustelle arbeiten, als weiterhin mit Papier zu hantieren.</p>
<p>Wofür würden Sie Augmented Reality einsetzen? Schreiben Sie uns einen Kommentar!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erweiterte Realität auf der Baustelle</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 07:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[CAD-Beratung Bauwesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hagen Schmidt-Bleker]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein kleiner Einblick in unser aktuelles Entwicklungsprojekt: Planungsdaten werden mit dem Iphone live auf der Baustelle in 3d visualisiert. Unser Ziel ist es, eine Anwendung zur marktreife zu bringen, mit der man Planungsdaten auf der Baustelle live visualisieren kann. Mit üblichen Endgeräten, wie z.B. Smartphone oder TabletPCs nehmen wir über die geräteeigene Kamera die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein kleiner Einblick in unser aktuelles Entwicklungsprojekt: Planungsdaten werden mit dem Iphone live auf der Baustelle in 3d visualisiert.</p>
<p><object style="height: 195px; width: 320px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0LiEocrU6Lo?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 195px; width: 320px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/0LiEocrU6Lo?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unser Ziel ist es, eine Anwendung zur marktreife zu bringen, mit der man Planungsdaten auf der Baustelle live visualisieren kann. Mit üblichen Endgeräten, wie z.B. Smartphone oder TabletPCs nehmen wir über die geräteeigene Kamera die Umgebung auf, zeigen das Bild auf dem Display an und überlagern dies mit 3D-Daten.</p>
<p>Der Effekt ist beeindruckend und macht obendrein noch Spass: Welche Bauteile fehlen auf der Baustelle noch? Was liegt hinter der Wand oder im Boden versteckt? Ist die Lage der Bauteile richtig? All dies sieht man auf den ersten Blick !</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neue Dienstleistungen für einen effizienten Bauprozess</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 18:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hagen Schmidt-Bleker]]></category>
		<category><![CDATA[Bauprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem interdisziplinär aufgestellten Team haben wir bis 2012 im Rahmen eines Forschungsprojektes die Möglichkeit, neue Dienstleistungen im industriellen Bauprozess zu entwickeln. Neue Dienstleistungen im Bauprozess? Was soll dabei rauskommen? &#8211; Das Ergebnis kann ich natürlich nicht vorwegnehmen, aber nach den ersten Monaten im Projekt ist eines klar: viel Potential liegt im effizienten Einsatz moderner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="cave_formitas" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2010/01/architektur5-300x63.jpg" alt="die CAVE der RWTH Aachen" width="300" height="63" /></p>
<div>
<dl id="attachment_112">
<dd>In einem interdisziplinär aufgestellten Team haben wir bis 2012 im Rahmen eines Forschungsprojektes die Möglichkeit, neue Dienstleistungen im industriellen Bauprozess zu entwickeln. </dd>
</dl>
</div>
<p>Neue Dienstleistungen im Bauprozess? Was soll dabei rauskommen? &#8211; Das Ergebnis kann ich natürlich nicht vorwegnehmen, aber nach den ersten Monaten im Projekt ist eines klar: viel Potential liegt im effizienten Einsatz moderner IT-Tools, der Verbesserung der Kommunikation und dem Aufbrechen festgefahrener und teilweise mittelalterlicher Denkmuster &#8230; und das mehr denn je, da die Anforderungen an moderne Gebäude und somit auch an den Planungsprozess steigen. (Nachhaltiges Bauen, etc.)</p>
<p>Wir sind davon überzeugt, dass ein verbesserter Bauprozess Vorteile für alle Beteiligten bringt: mehr Qualität und Planungssicherheit für den Kunden. Schlankere Prozesse und weniger Konfliktpotential bei den Planern.</p>
<p>In Kürze wird ein eigenständiger Blog aufgesetzt, in dem wir die erarbeiteten Ideen zur Diskussion stellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle Macht dem Nutzer?</title>
		<link>http://www.formitas.de/2010/06/23/alle-macht-dem-nutzer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alle-macht-dem-nutzer</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kontrolle über die Infrastruktur der Kommunikation war immer klar (siehe vorheriger Artikel). Bis zum Erfolg der digitalen Medien. Jetzt im Moment kehrt sich aber etwas um: schleichend, aber doch ganz deutlich spürbar geht die Macht über in die Hände der Konsumenten. Jeder kann publizieren – die Macht von traditionellen Produzenten nimmt ab. Aber noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-411" title="Kontrolle" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2010/06/kontrolle.jpg" alt="" width="200" height="152" />Die Kontrolle über die Infrastruktur der Kommunikation war immer klar (<a href="http://www.formitas.de/2010/06/20/die-machtverschiebung-im-digitalen-zeitalter/">siehe vorheriger Artikel</a>). Bis zum Erfolg der digitalen Medien.</p>
<p>Jetzt im Moment kehrt sich aber etwas um: schleichend, aber doch ganz deutlich spürbar geht die Macht über in die Hände der Konsumenten. Jeder kann publizieren – die Macht von traditionellen Produzenten nimmt ab. Aber noch viel wichtiger: Die Auswahl von Information funktioniert im Zeitalter der digitalen Medien im Internet ganz anders.</p>
<p>Der Nutzer entscheidet selbst, welche Information für Ihn relevant ist. Es wird immer schwieriger für den Sender,  Informationen einfach um der Information willen zu verbreiten. Information muss relevant sein, sonst kommt sie gar nicht an. Die Antwort darauf kann nur <span id="more-370"></span>authentische, offene Kommunikation sein. Information, die für den Sender wichtig ist und nicht nur mit dem Selbstzweck &#8220;Informationsverbreitung&#8221; dient. Ein echtes Problem für den klassischen Journalismus?</p>
<p>Der kulturelle Wandel ist sicher nicht abgeschlossen. Relevante Informationen von Datenmüll zu unterscheiden muss man lernen und ist in der Gesellschaft und Bildung noch nicht tief verankert. Aber das Pendel schlägt immer mehr in Richtung des selbstbestimmten Nutzers aus.</p>
<p>Was hat das für Folgen?</p>
<p>Unternehmen, die über Ihre Tätigkeit und Ihr Angebot kommunizieren möchten (und das vielleicht sogar möglichst unverfälscht) haben durch das Medium Internet viel mehr Möglichkeiten, dies auch zu tun. Sie sind nicht mehr davon abhängig, dass Gatekeeper Ihre Geschichten spannend finden oder für vermarktbar halten. Für uns heißt das z.B., dass wir direkt und authentisch kommunizieren wollen &#8211; über einen Blog.</p>
<p>Gegenüber klassischen Medien ergeben sich einige Vorteile:</p>
<ol>
<li>Verfügbarkeit (jetzt auch immer mehr mobil)</li>
<li>der Preis der Kopien</li>
<li>die nicht vorhandene Begrenzung in der Auflage</li>
<li>und damit die mögliche Anzahl der Empfänger&#8230;</li>
<li>durch Suchmaschinen wird die Kommunikation viel zielgerichteter und kontextbezogener</li>
<li>die schnelle Anpassbarkeit bietet uns viel mehr Möglichkeiten, schnell zu reagieren</li>
<li>und über die Einbindung von multimedialem Content müssen wir gar nicht sprechen&#8230;</li>
</ol>
<p>Die Macht liegt dank der digitalen Medien nicht mehr bei dem, der entscheidet was gedruckt wird, sondern bei dem, der entscheidet was er liest!</p>
<p>Ist das eine gute Entwicklung? Ich freue mich über Ihre Kommentare!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Machtverschiebung im digitalen Zeitalter</title>
		<link>http://www.formitas.de/2010/06/20/die-machtverschiebung-im-digitalen-zeitalter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-machtverschiebung-im-digitalen-zeitalter</link>
		<comments>http://www.formitas.de/2010/06/20/die-machtverschiebung-im-digitalen-zeitalter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Schmidt-Bleker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hagen Schmidt-Bleker]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wissen ist Macht&#8221; &#8211; das ist keine ganz neue Weisheit. Die Entwicklung der Medien durch technischen Fortschritt ist nicht erst im digitalen Zeitalter relevant. Aber einen entscheidenden Unterschied gibt es: Die Machtverhältnisse werden auf den Kopf gestellt. Wissen wird immer schon durch Medien transportiert. Mir fallen direkt einige Meilensteine in der Entwicklung ein: Die Erzählung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-383" title="Die Feder ist mächtiger als das Schwert" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2010/06/feder-macht2.jpg" alt="" width="200" height="233" />&#8220;Wissen ist Macht&#8221; &#8211; das ist keine ganz neue Weisheit. Die Entwicklung der Medien durch technischen Fortschritt ist nicht erst im digitalen Zeitalter relevant. Aber einen entscheidenden Unterschied gibt es: Die Machtverhältnisse werden auf den Kopf gestellt.</p>
<p>Wissen wird immer schon durch Medien transportiert. Mir fallen direkt einige Meilensteine in der Entwicklung ein:</p>
<p><strong>Die Erzählung</strong> &#8211; es ist tief in uns verwurzelt: Wissen wird über Erzählungen weitergegeben. Das wirkt auch heute noch in allen Medien nach. Wir können Wissen besser im Zusammenhang vermitteln. Geschichten erfüllen Wissen mit Leben &#8211; dafür scheint unser Gehirn <span id="more-283"></span>geradezu gemacht zu sein.</p>
<p><strong>Die Schrift</strong> &#8211; hatte am Anfang sicher etwas von Zauberei. Plötzlich konnten Eingeweihte ohne zeitlichen Zusammenhang und persönlichen Kontakt Informationen und Wissen austauschen. Kommunikation konnte zeitversetzt, also asynchron, ablaufen.</p>
<p><strong>Die Abschrift</strong> &#8211; das ist wahrscheinlich kein wissenschaftlich gut gewählter Begriff &#8230; aber ich halte diesen Schritt hin von einer gleichberechtigten (1 zu1) Kommunikation zu einer hierarchischen (1 zu n) &#8211; Kommunikation für ganz entscheidend. Institutionen, wie z.B. Klöster haben Jahrhunderte großen Einfluss darauf gehabt, was vervielfältigt wurde – oder eben nicht. Jede einzelne Abschrift war mit großem Aufwand verbunden, hatte aber auch eine große und zu dieser Zeit noch relative klare Zielgruppe. Die Entscheider der Zeit konnten teilweise lesen und waren so auch beeinflussbar. Also, wenn das kein Machtzuwachs für den Schreiberling war!</p>
<p><strong>Der Druck</strong> &#8211; hat in den Anfängen die Macht durch Vervielfältigung noch weiter unterstützt. Die Verfügbarkeit von Lesematerial förderte so aber auch die Zahl der Leser und auch später die der Verleger. Günstigere Druckverfahren und die Dienstleistung &#8220;Drucken&#8221; taten Ihr Übriges, um die Macht auf Verlegerseite zumindest aufzuteilen. Für die eine oder andere Institution mit Deutungshoheit sicher nicht einfach zu verkraften.</p>
<p>Ich denke bis zu diesem Punkt hat die stetige Steigerung der Anzahl der Medien und der einzelnen Publikationen die Macht auf Seiten der Produzenten stetig vergrößert, auch wenn diese Macht geteilt ist. Aber was ist auf der Konsumenten-Seite passiert? Was kommt bei dieser unglaublichen Menge noch an? Beeinflußt durch oberflächliche Inforamtionshappen, Werbung und bunte Cover von Magazinen hat sich die relevante Information reduziert, die beim Leser ankommt. Oder können Sie noch sagen, welche unsagbar wichtigen Informationen sie während Ihrer letzten Magazin-Lektüre aufgenommen haben?</p>
<p>Im nächsten Artikel: Die schleichende Umkehr der Machtverhältnisse.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Kommentare!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IT und Facility Management am Beispiel von G-Info</title>
		<link>http://www.formitas.de/2010/04/09/it-und-facility-management-am-beispiel-von-g-info/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=it-und-facility-management-am-beispiel-von-g-info</link>
		<comments>http://www.formitas.de/2010/04/09/it-und-facility-management-am-beispiel-von-g-info/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 20:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olaf Reuter]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[ACA- Raumdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Auto CAD]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Datenstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[DWG]]></category>
		<category><![CDATA[DXF]]></category>
		<category><![CDATA[Facility Management]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudebetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Rasterdatei]]></category>
		<category><![CDATA[technischer Betrieb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.formitas.de/?p=353</guid>
		<description><![CDATA[Die Planungsarbeit hört für unsere Kunden heutzutage nicht auf, wenn das Gebäude übergeben ist, denn die Immobilie durchläuft einen kompletten Lebenszyklus, der bis zu ihrem potentiellen Abriss oder einer Nachnutzung reicht. In diesem Zusammenhang behalten die Daten eine große Wichtigkeit, die während des Planungsprozesses entstanden sind. Grundrisse, Schnitte, Details etc. werden im Facility Management, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2010/04/facility.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-359" title="facility management" src="http://www.formitas.de/wp-content/uploads/2010/04/facility.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Die Planungsarbeit hört für unsere Kunden heutzutage nicht auf, wenn das Gebäude übergeben ist, denn die Immobilie durchläuft einen kompletten Lebenszyklus, der bis zu ihrem potentiellen Abriss oder einer Nachnutzung reicht. In diesem Zusammenhang behalten die Daten eine große Wichtigkeit, die während des Planungsprozesses entstanden sind.</p>
<p>Grundrisse, Schnitte, Details etc. werden im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facility_Management" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Facility_Management?referer=');"><strong>Facility Management</strong></a>, also in der Nutzungsphase des Gebäudes benötigt, um dessen technischen Betrieb zu dienen. Sie liefern aber auch die Grundlagen dazu, das Immobilienvermögen <span id="more-353"></span>abzuschätzen, zu erhalten und zu optimieren.</p>
<p>Bei formitas testen wir regelmäßig neue IT-Produkte – so auch für das Facility Management. Ein Kandidat, der uns in letzter Zeit überzeugt hat, ist „<a href="http://www.g-info.de/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.g-info.de/?referer=');"><strong>G-Info</strong></a>“. Die Software setzt am besten auf die AutoCAD Familie auf und kann aus vorhandenen Zeichnungen problemlos ACA- Raumdaten (Flächen, Höhen, Bezeichnungen, Decken, etc.), Bauteildaten (Wände, Türen, Fenster, Treppen, etc.) und Objektdaten (MV-Blöcke, Blöcke) (DWG, DXF, Rasterdatei) übernehmen.</p>
<p>Das Schöne ist, dass G-Info die Auswertung der Daten automatisch macht, d.h. dass Blöcke oder Polylinien durch anpicken ausgewertet und gespeichert werden. Eine einheitliche Datenbank-Umgebung macht es möglich, schnell an die individualisierbaren <a href="http://www.g-info.de/images/ginfoweb.jpg" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.g-info.de/images/ginfoweb.jpg?referer=');"><strong>Reports</strong></a> zu kommen, die in allen gängigen Ausgabeformaten (xls, pdf, csv, etc. ) weiterverarbeitet werden können.</p>
<p>Außer Facility-Management-Daten kann G-Info auch verschiedenste andere Datenstrukturen abbilden, so z.B. IT-Infrastruktur, Pflanzenbestand auf Grünflächen, Bürobelegungspläne oder die Fuhrparkverwaltung. Für Bauherren bzw. Gebäudebetreiber, deren Architekten mit der AutoCAD Welt arbeiten, ist das Tool empfehlenswert, denn es spart eine Menge Zeit, ist flexibel anpassbar und bietet einen hohen Nutzen.</p>
<p>Haben Sie Fragen? Auf Ihr Feedback freue ich mich!</p>
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